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Wie ein Projekt entsteht

Im Partnerschaftsgebiet hat jeder Einwohner das Recht, dem lokalen Komitee einen Vorschlag vorzutragen, der die Situation in der Gemeinde oder der Region verbessert. Tatsächlich nehmen nur Assoziationen dieses Recht wahr (Assoziationen im Sinne des Gesetzes, als gemeinnützig anerkannt).

Findet der Vorschlag die Zustimmung des örtlichen Komitees, kommt eine handschriftliche kurze Ausarbeitung ins Vorauswahlverfahren. Federführend bei dieser Vorauswahl ist das lokale Komitee, beteiligt sind Bürgermeisteramt sowie betroffene Organisationen. Durchläuft der Vorschlag das Vorauswahlverfahren, wird er an das zentrale Komitee weitergereicht. Dort wird, in Zusammenarbeit mit den Beteiligten, von dem Projektverantwortlichen (Secrétaire de suivi des projets et programmes) ein Projektantrag detailliert ausgearbeitet. Die Projektanträge enthalten eine Beschreibung des Projektes, eine Beschreibung der lokalen Situation, einen detaillierten Kostenvoranschlag, einen Zeitplan sowie Betrachtungen zur „Überlebensfähigkeit“ (viabilité) des Projektes. Das zentrale Komitee ist verantwortlich für die Weiterleitung von Anträgen an den Partnerschaftsverein, es übernimmt die Aufsicht über den Fortgang der Projekte, verwaltet die Geldmittel und rechnet schließlich mit dem Partnerschaftsverein ab.