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Coronavirus auch in Burkina Faso

Coronavirus auch in Burkina Faso

Aktuelle Hinweise zur Lage in Burkina Faso gibt das Auswärtige Amt.

Zur Lage in Garango:
Der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees in Garango, Koudabouré Bansé, informierte im April 2020 die Ladenburger Freunde im Partnerschaftsverein über die jüngste Entwicklung der vom Coronavirus geprägten Situation in Burkina Faso und Garango. Begonnen hat die Entwicklung, als es am 9. März im Land den ersten Infektionsfall gab. Seitdem wurden Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Am 16. März wurden alle Schulen geschlossen. Es gab zu diesem Zeitpunkt 20 bestätigte Fälle Burkina Faso. Ab dem 20. März wurden weitere Maßnahmen ergriffen, darunter
– die Einführung einer Ausgangssperre von zunächst 19.00 Uhr bis 5.00 Uhr, – die Schließung der Land- und Luftgrenzen mit Ausnahme der
Frachtbeförderung,
– das Verbot von Versammlungen mit mehr als 50 Personen,
– die Schließung von Gotteshäusern,
– die Schließung bestimmter Märkte,
– die Quarantäne der von der Krankheit bisher betroffenen acht Städte,
– die Schließung von Bars und Restaurants mit Ausnahme des
Außerhausverkaufs,
– das Verbot des öffentlichen Verkehrs mit Ausnahme des Güterverkehrs,
– die Einhaltung eines Mindestabstands von einem Meter,
– das Verbot nicht notwendiger Reisen,
– das Tragen von Mund-und Nasen-Schutzmasken
sowie weitere Verhaltensregeln.
Am 11. April wurden in Burkina Faso 497 Fälle bestätigt, die Zahl der geheilten Personen belief sich auf 161. 27 Todesfälle waren bis dahin zu beklagen. Die meisten Kranken wohnen in den beiden Großstädten des Landes, der Hauptstadt Ouagadougou und Bobo Dioulasso.
Das Partnerschaftsgebiet Garango hat zum Glück bisher immer noch keine Fälle von COVID-19 zu verzeichnen. Die Bevölkerung spürt jedoch aufgrund der verhängten restriktiven Maßnahmen die wirtschaftlichen Folgen der Krise. Auf der sozialen Ebene haben die Maßnahmen auch hier zu einer starken Einschränkung der Freizügigkeit und des gewohnten Alltags mit den dort üblichen ausgeprägten gemeinschaftlichen Bindungen geführt; zahlreiche Menschen sind davon traumatisiert. Auf lokaler Ebene werden Initiativen zur Bekämpfung der Krankheit und ihrer Folgen ergriffen. Hierzu gehören die Verteilung von Handwaschbecken, die Verteilung von Seifen, Gels und hydroalkoholischen Lösungen, die Verteilung von Schutzmasken sowie die Verteilung von Nahrungsmitteln an Bedürftige.
Der Ladenburger Partnerschaftsverein hat diese Vor-Ort-Sofortmaßnahmen mit der Überweisung von 13.000 Euro unterstützt. Überwiesen wurde zusätzlich noch der Betrag von 3.100 Euro für das vorbildliche, auf Garango bezogene Projekt einer Kampagne zur verstärkten Aufklärung und Information der Bevölkerung über die Krankheit, über die zwingend einzuhaltenden Hygienemaßnahmen sowie über die Beachtung der Regeln zu den gebotenen Verhaltensweisen.

Beispiele von Handwaschgeräten für eine bzw. mehrere Personen

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