Spenden
News

Besuch aus Garango anlässlich des 35jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft

Besuch aus Garango anlässlich des 35jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft

Im September eröffnete der Präsident des Partnerschaftskomitees aus Garango, Koudabouré Bansé, gekonnt mit dem Fassbieranstich das Ladenburger Altstadtfest. Eine 6 köpfige Delegation hielt sich anlässlich des 35 jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft in Ladenburg auf. Der weit über Burkina Faso hinaus bekannte Künstler Jean-Luc Bambara war Mitglied dieser Delegation und eröffnete zu Beginn des Aufenthaltes in Ladenburg eine Ausstellung seiner Bronzeskulpturen im Lobdengau Museum unter dem Motto O Kounassou / Zusammenleben. Zusammen mit der für die Patenschaften verantwortlichen Ordensschwester Schwester Pascaline, der Leiterin der Hauswirtschaftsschule Aissa Maiga, der Frauenbeauftragten Zarata Yiogo (u.a. für das Projekt Babynahrung) und dem engagierten Lehrer der Schwerhörigenschule Séba Dabré brachte ein Förster der Gruppe den heimischen Wald näher. In der Winzergenossenschaft Schriesheim wurde die Gruppe mit dem Weinbau vertraut gemacht und lernte den deutschen Wein schätzen.Per Fahrrad ging es zum Obsthof Schuhmann, wo die reifen Pflaumen und Äpfel großes Interesse fanden. Bei der Besichtigung des örtlichen Wasserwerks suchten die Afrikaner vergebens nach einem Stausee. Beim Besuch des Hühnerhofes Koch mit freilaufenden Hühnern wurden bereits Pläne für eine Hühnerzucht in der Heimat geschmiedet. Auch der Besuch der Schreinerei Wolf führte zu Diskussionen über Ausbildungsmöglichkeiten in Garango. In Einhausen empfing man die Gäste im Kindergarten mit Spiel und Gesang. Beeindruckt von der Vielfalt der hiesigen Zier- und Nutzpflanzen zeigte sich die Delegation beim Besuch der Gärtnerei Huben. Auf den Spuren der deutschen Geschichte und Kultur  wandelte die Gruppe in Heidelberg. Besonders beeindruckend war ein Besuch im Benz Museum in Ladenburg, wo die Anfänge des Automobils auf dem Sitz des nachgebauten Benz Motorwagens erfahren werden konnten. Voller Dankbarkeit über die gesammelten Erfahrungen, die Begegnungen mit den freundlichen und aufgeschlossenen Bürgern der Stadt und den Einblick in deren Leben, reiste die Gruppe nach 10 abwechslungsreichen Tagen weiter in die französische Partnerstadt nach Laval.
U.Roßkopf

 

0 Comments

Schreibe einen Kommentar